Diesen Dienst fürs Vaterland hätte der 27 Jahre alte Park ohne den sportlichen Prestigeerfolg wohl nach dem Saisonende antreten müssen. In Südkorea herrschen aufgrund der brisanten politischen Situation gerade in Bezug auf den nördlichen Nachbarn noch harte Sitten - selbst für Profisportler.
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Sonntag, 5. Oktober 2014
Mainz: Sieg eines Fußballers gegen die Wehrpflicht
Vertragsverlängerungen im Fußballgeschäft gehen in der Regel am Verhandlungstisch vonstatten. Joo-Ho Park hat seiner Arbeitsbeziehung mit dem Fußball-Bundesligaklub Mainz 05 nun aber auf dem Platz eine neue Dauerhaftigkeit gesichert. Denn der südkoreanische Defensivspieler hat mit einem 1:0-Finalsieg nach Verlängerung bei den Asienspielen über Nordkorea die Grundlage geschaffen, dass er wie seine Mitspieler zur Belohnung wohl von der zweijährigen Militärpflicht befreit wird.
Diesen Dienst fürs Vaterland hätte der 27 Jahre alte Park ohne den sportlichen Prestigeerfolg wohl nach dem Saisonende antreten müssen. In Südkorea herrschen aufgrund der brisanten politischen Situation gerade in Bezug auf den nördlichen Nachbarn noch harte Sitten - selbst für Profisportler.
Wieso kann man über solche Fälle berichten, ohne über Sexismus zu sprechen?
Diesen Dienst fürs Vaterland hätte der 27 Jahre alte Park ohne den sportlichen Prestigeerfolg wohl nach dem Saisonende antreten müssen. In Südkorea herrschen aufgrund der brisanten politischen Situation gerade in Bezug auf den nördlichen Nachbarn noch harte Sitten - selbst für Profisportler.
Mittwoch, 13. August 2014
Südkorea: Proteste gegen Rekrutenschinderei und Tod eines Wehrpflichtigen
In Südkorea tobt seit einigen Wochen die Debatte darum, wie man mit wehrpflichtigen Rekruten umgeht. Die Stimme Russlands berichtet:
Das geschah bereits im April, aber zuerst versuchte das Militär, die Tragödie unter den Teppich zu kehren. Aber in den letzten Tagen wurde der Tod des Rekruten Hauptthema in der politischen Diskussion im Lande. Das ist verständlich: fast alle Koreaner dienen in der Armee. Dort werden sie mit Rekrutenschinderei konfrontiert, was lange Zeit unabdingbarer Bestandteil des Soldatenlebens war.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_08_12/Rekrutenschinderei-in-Sudkorea-Soldat-Yun-ist-nicht-zu-retten-4019/
Das geschah bereits im April, aber zuerst versuchte das Militär, die Tragödie unter den Teppich zu kehren. Aber in den letzten Tagen wurde der Tod des Rekruten Hauptthema in der politischen Diskussion im Lande. Das ist verständlich: fast alle Koreaner dienen in der Armee. Dort werden sie mit Rekrutenschinderei konfrontiert, was lange Zeit unabdingbarer Bestandteil des Soldatenlebens war.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_08_12/Rekrutenschinderei-in-Sudkorea-Soldat-Yun-ist-nicht-zu-retten-4019/
Donnerstag, 29. August 2013
Südkorea: Zeugen Jehovas wegen Zwangsdienstverweigerung inhaftiert
Die South China Mornig Post berichtet heute über das Schicksal junger, männlicher Zeugen Jehovas, die aus religiösen Gründen keinen Wehrdienst ableisten dürfen und darum inhaftiert werden:
Sentencing a young man to 18 months in prison last month for refusing to do his mandatory military service, the judge in the South Korean city of Suwon burst into tears.
The judge had handed down verdicts that day in five other criminal cases without emotion. But the case of Im Chang-jo, a 21-year-old Jehovah's Witness, brought out her sympathies.
Jehovah's Witnesses, followers of a Christian denomination that claims about 8 million evangelical members worldwide, are well known for refusing military service and blood transfusions.
But Im, his brother, and hundreds like them have paid a heavy price for their beliefs in South Korea, which is still technically at war with North Korea. "It is a privilege for me to abide by my conscience and I hope my country allows Jehovah's Witnesses alternative service as soon as possible," Im said in court.
Sentencing a young man to 18 months in prison last month for refusing to do his mandatory military service, the judge in the South Korean city of Suwon burst into tears.
The judge had handed down verdicts that day in five other criminal cases without emotion. But the case of Im Chang-jo, a 21-year-old Jehovah's Witness, brought out her sympathies.
Jehovah's Witnesses, followers of a Christian denomination that claims about 8 million evangelical members worldwide, are well known for refusing military service and blood transfusions.
But Im, his brother, and hundreds like them have paid a heavy price for their beliefs in South Korea, which is still technically at war with North Korea. "It is a privilege for me to abide by my conscience and I hope my country allows Jehovah's Witnesses alternative service as soon as possible," Im said in court.
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