"Gerade die Bundeswehr ist noch immer weitgehend ein reiner Männerverein. Mehr Frauen in der Bundeswehr können auch dazu beitragen, dass sie moderner und offener wird"
Behauptet Simone Peter gegenüber der WELT.
Frau Peter! Besuchen Sie bitte einmal ein beliebiges Kreiswehrersatzamt und dann wiederholen Sie diesen Satz noch einmal! Was dort abläuft ist weder modern noch offen.
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Freitag, 29. November 2013
Sonntag, 24. November 2013
De Maizère zynisch: "Frauen tun der Bundeswehr in jeder Weise gut"
Das Kapitel Frauenförderung in der Bundeswehr geht in eine neue Runde. Jetzt hat Minister De Maizère eine "Frauenoffensive" aus. Frauenförderung in der Bundeswehr ist nichts neues. Um Quoten zu erfüllen werden in der Bundeswehr seit Jahrzehnten bevorzugt Frauen eingestellt. Da sich Frauen aber offensichtlich nur schwer für riskante Tätigkeiten erwärmen können, arbeiten Sie vorwiegend im Sanitätsdienst. Das hat zur Konsequenz, dass geschätzte 90% männliche Bewerber von geschätzten 90% Frauen im Sanitätsdienst zwangsweise im Intimbereich untersucht werden. Mit der Frauenoffensive wird sich dieses Phänomen weiter verstärken. Herzlichen Glückwunsch Herr Verteidigungsminister!
Die SPD liefert die passenden Vorschläge, wie sich die Forderung realisieren lasse:
Der künftige Koalitionspartner wirft dem Minister zu wenig Engagement für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor. "Wer mehr Frauen in der Bundeswehr haben will, muss bessere Arbeitszeitregelungen finden", sagt SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold. In den Koalitionsverhandlungen habe der Minister klare Regelungen dazu rigoros abgelehnt. "Das liegt daran, dass der Minister einem überkommenen Soldatenbild nachhängt", so Arnold. "Er meint immer noch, allein das Dienen reiche als Motivation. Aber Soldaten sind Menschen mit Familien." Eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von derzeit 48 Stunden ohne verlässlichen Feierabend sei für die wenig attraktiv.
Wie bringt man genügend Männer in die Bundeswehr? Man führt eine "allgemeine Wehrpflicht" für Männer ein und zwingt sie. Wie bringt man mehr Frauen in die Bundeswehr? Man macht die Bundeswehr zu einem Wellnesshotel mit Kinderbetreuung.
Die SPD liefert die passenden Vorschläge, wie sich die Forderung realisieren lasse:
Der künftige Koalitionspartner wirft dem Minister zu wenig Engagement für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor. "Wer mehr Frauen in der Bundeswehr haben will, muss bessere Arbeitszeitregelungen finden", sagt SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold. In den Koalitionsverhandlungen habe der Minister klare Regelungen dazu rigoros abgelehnt. "Das liegt daran, dass der Minister einem überkommenen Soldatenbild nachhängt", so Arnold. "Er meint immer noch, allein das Dienen reiche als Motivation. Aber Soldaten sind Menschen mit Familien." Eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von derzeit 48 Stunden ohne verlässlichen Feierabend sei für die wenig attraktiv.
Wie bringt man genügend Männer in die Bundeswehr? Man führt eine "allgemeine Wehrpflicht" für Männer ein und zwingt sie. Wie bringt man mehr Frauen in die Bundeswehr? Man macht die Bundeswehr zu einem Wellnesshotel mit Kinderbetreuung.
Mittwoch, 7. August 2013
BASTA stellt vor: Nationales Frauenkomitee für den Zwangsdienst
Nehmen Sie sich mal einen Moment Zeit. Stellen Sie sich vor, ein paar Alt - Machos gründen ein Männerkomitee und fordern eine allgemeine Gebärpflicht für Frauen. Sie erfinden Slogans wie etwa "Gemeinsam sicher in die Zukunft" oder "Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen ist eine Bürgerinnenpflicht". Können Sie sich den Aufschrei vorstellen, der durch die Bundesrepublik hallen würde? Tun Sie es besser nicht, denn sie würden wahrscheinlich massive Kopfschmerzen bekommen.
Vertauscht man die Geschlechter scheint das alles aber gar kein Problem zu sein. Zumindest in der Schweiz nicht. Denn es gibt dieses Frauenkomitee für den Zwangsdienst bereits. In diesem Komitee sitzen Frauen wie etwa Ida Glanzmann, die vorher den CVP Frauen vorgestellt war und sich dort für Frauenfragen und Gleichberechtigung engagiert hat. Sehr modern ist sie, muss man schon sagen und ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hat diese Frau auch. Ganz brav drischt Glazmann, wenn man sie fragt warum sie gegen eine Freiwilligenarmee ist, Phrasen wie diese:
"Im Klartext heisst das, dass die Schweiz eine Berufsarmee aufbauen muss, wenn sie weiterhin eine Armee will. Dies wäre für die Schweiz nicht finanzierbar, oder die Schweizerarmee müsste so reduziert werden, dass die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung in einer Krise nicht mehr gewährleistet werden kann."
"Unser Land vereinigt Demokratie, Volk und Armee wie sie in anderen Ländern mit einer Berufsarmee nicht zu finden ist. Wehrpflicht und Milizprinzip machen den Schutz des Landes zur gemeinsamen Aufgabe aller Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Das stärkt den Zusammenhalt von uns allen."
Vertauscht man die Geschlechter scheint das alles aber gar kein Problem zu sein. Zumindest in der Schweiz nicht. Denn es gibt dieses Frauenkomitee für den Zwangsdienst bereits. In diesem Komitee sitzen Frauen wie etwa Ida Glanzmann, die vorher den CVP Frauen vorgestellt war und sich dort für Frauenfragen und Gleichberechtigung engagiert hat. Sehr modern ist sie, muss man schon sagen und ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hat diese Frau auch. Ganz brav drischt Glazmann, wenn man sie fragt warum sie gegen eine Freiwilligenarmee ist, Phrasen wie diese:
"Im Klartext heisst das, dass die Schweiz eine Berufsarmee aufbauen muss, wenn sie weiterhin eine Armee will. Dies wäre für die Schweiz nicht finanzierbar, oder die Schweizerarmee müsste so reduziert werden, dass die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung in einer Krise nicht mehr gewährleistet werden kann."
Klar. Es ist zu teuer Menschen anständig für ihre Arbeit zu entlohnen, also zwingen wir sie einfach. Aber nur einen Teil. Am besten nur den männlichen Teil, weil ich als Frau, na ja jetzt fehlen mir die Argumente. Mhh...nun, es geht im Feminismus halt um gleiche Rechte und nicht um...nun ja, jedenfalls bin ich dagegen, dass Frauen zum Wehrdienst gezwungen werden.(Wer genauer nachfragen möchte, kann mit Frau Glanzmann über das Kontaktformular auf ihrer Homepage kommunizieren).
Ein anderes Mitglied des Frauenkommitees für den Zwangsdienst ist Sylvia Flückiger. Auch Frau Flückiger setzt sich gerne für Frauenrechte und Gleichberechtigung ein. Vor nicht allzu langer Zeit machte sie Schlagzeilen , weil sie ein Verbot von Prostitution gefordert hatte. Die Wehrpflicht nur für Männer verteidigt sie unter dem Motto "Einer für alle, alle für einen":
Ist das nicht schön, dass das Wort Bürger gegendert wurde und jetzt Bürgerinnen und Bürger zu lesen ist? Müsste man Frau Nationalrätin Flückiger nicht beim Wort nehmen und eine wirklich allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen einführen? (Wer wissen möchte wie Flückinger dazu steht kann eine E-Mail an sylvia.flueckiger@parl.ch schreiben).
Für die Frauen vom Komitee für den Zwangsdienst ist Gleichberechtigung anscheinend immer noch ein Ding der Unmöglichkeit. Es wird Zeit, dass sich die Männer, nicht nur die in der Schweiz, gegen diese Zumutungen wehren.
Also liebe Schweizer: Wehrt euch gegen die Wehrpflicht!
Dienstag, 7. Mai 2013
Österreich: Wehrpflichtbeführworterin Burgstaller geht als Verliererin
Viele werden sich noch an die Aussage der SPÖ Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller bezüglich des Zwangsdienstes in Österreich erinnern, mit der sie sich gegen die Linie der Partei gestellt hatte.
"Also ein paar Monate Zivildienst oder Bundesheer tun den jungen Männern sicher gut" tönte die Ehefrau Anton Holzers, der selber Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes ist und im Vorfeld der fragwürdigen Volksbefragung in Österreich kräftig die Werbetrommel für die Beibehaltung des Zwangsdienstes gerührt hatte, von dem das Rote Kreuz unmittelbar profitiert.
Fast schon sarkastisch ist, dass sich Burgstaller während ihrer politischen Karriere, unter anderem als Ressortleiterin für Frauen, immer für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern eingesetzt hat. Diese Form des Sexismus, der Gleichberechtigung fordert aber Frauenförderung meint, ist einer der Gründe warum Männer es bis heute so schwer haben ihre Rechte geltend zu machen.
Über den Abgang der Sexistin berichtet heute die größte regionale Tageszeitung Österreichs: die Kleine Zeitung. BASTA wünscht Frau Burgstaller trotzdem alles Gute, aber vor allem viel Zeit und Ruhe um einmal richtig in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was Gleichberechtigung bedeutet.
"Also ein paar Monate Zivildienst oder Bundesheer tun den jungen Männern sicher gut" tönte die Ehefrau Anton Holzers, der selber Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes ist und im Vorfeld der fragwürdigen Volksbefragung in Österreich kräftig die Werbetrommel für die Beibehaltung des Zwangsdienstes gerührt hatte, von dem das Rote Kreuz unmittelbar profitiert.
Fast schon sarkastisch ist, dass sich Burgstaller während ihrer politischen Karriere, unter anderem als Ressortleiterin für Frauen, immer für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern eingesetzt hat. Diese Form des Sexismus, der Gleichberechtigung fordert aber Frauenförderung meint, ist einer der Gründe warum Männer es bis heute so schwer haben ihre Rechte geltend zu machen.
Über den Abgang der Sexistin berichtet heute die größte regionale Tageszeitung Österreichs: die Kleine Zeitung. BASTA wünscht Frau Burgstaller trotzdem alles Gute, aber vor allem viel Zeit und Ruhe um einmal richtig in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was Gleichberechtigung bedeutet.
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