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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Jochen Bittner über alte und neue Zwänge für Männer

In seiner Kolumne für die Zeit fordert Jochen Bittner eine Zwangspause für Männer in der Zeit des gemeinsamen Kinderkriegens. Dabei diskutiert er folgenden Einwand:

Eine Zwangspause für Männer, stimmt schon, griffe tief in die Berufsfreiheit ein. Aber das tat die Wehrpflicht noch viel massiver, und die Tatsache, dass sie nur für Männer galt, wurde unter anderem mit dem Argument gerechtfertigt, dass Frauen der Gesellschaft schließlich auch ein Zeitopfer brächten – eben wenn sie Mütter werden. Die Wehrpflicht ist abgeschafft. Was bleibt, ist die einseitige Laufbahnbenachteiligung von Frauen.

Lieber Herr Bittner, die Wehrpflicht wurde nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Und eine Schwangerschaft ist (zumindest sollte sie das sein) freiwillig und selbstbestimmt. Das war die Wehrpflicht zu keinem Zeitpunkt. Das kann und sollte man kritisieren. Ein Argument für neue Zwänge lässt sich daraus jedenfalls nicht ableiten. 

Sonntag, 19. Oktober 2014

Österreich: Frauenministerin fordert mehr weibliche Gynäkologen

Gabriele Heinisch-Hosek will - 62 Prozent der Befragten erklärten, sie würden eine Behandlung bei einer Gynäkologin jener bei einem Gynäkologen vorziehen - dass die Österreichische Ärztekammer mehr Frauen auf den dafür vorgesehenen Kassenstellen zulässt. Außerdem will die Ministerin die Ärzte-Standesvertretung dazu bringen, ein eigenes Diplom für Gender-Medizin zu schaffen.

Berichtet Die Standard.
Das im Bundesheer die Einstellung von weiblichen Ärzten durch eine Quote gefördert wird und junge Männer sich dort einer Zwangsuntersuchung im Intimbereich unterziehen müssen ist der Frauenministerin offensichtlich gleichgültig.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Norwegen: Wehrpflicht für Frauen ist beschlossene Sache

Bereits vor einem Jahr wurde die Wehrpflicht für Frauen formal abgesegnet. Jetzt wurde das Gesetz dazu verabschiedet:

In Norwegen müssen künftig auch Frauen Militärdienst leisten. Das Parlament des Landes hat am Dienstag eine Gesetzesänderung beschlossen, wonach ab dem Jahreswechsel alle jungen Menschen zum Grundwehrdienst einberufen werden können. Die ersten Frauen sollen ab Sommer 2016 ihren Wehrdienst leisten.

Wer jetzt glaubt das hätte irgendwas mit Gleichberechtigung zu tun hat sich getäuscht:

Die Anzahl der Soldaten insgesamt bleibe aber gleich, teilte das Verteidigungsministerium mit. Bisher dienten junge Frauen nur auf freiwilliger Basis. Zurzeit leisten 1.000 Frauen und 7.000 Männer den Grundwehrdienst in Norwegen. „Unser Ziel ist es, den Frauenanteil zu steigern“, sagte Verteidigungsministerin Ine Eriksen Soreide. Die allgemeine Wehrpflicht gebe der Armee die Möglichkeit, die besten und motiviertesten Mitarbeiter zu rekrutieren.

Das heißt im Klartext: wer nicht will, muss auch nicht.
Kann man da die Wehrpflicht nicht auch gleich ganz abschaffen?

Dienstag, 30. September 2014

Russland: Frauen ergreifen die Initiative gegen Zwangsdienst



Die Anfänge der Organisation der Soldatenmütter reichen in die Sowjetzeit zurück, als im Jahr 1989 die lettische Frauenliga eine Liste veröffentlichte, welche Folterungen und gewaltsame Todesfälle von Wehrdienstleistenden dokumentierte. Die organisatorische Struktur festigte sich darauf durch die Unterstützung für Soldaten und deren Familien, die im sowjetisch-afghanischen Krieg und im Konflikt um das transkaukasische Gebiet Nagorni Karabach gekämpft hatten.

Die beiden Tschetschenienkriege markierten später den vorläufigen Höhepunkt in der Arbeit der Frauen. Zehntausende von Anfragen hatten die Komitees zu bearbeiten. «Die Warteschlange von unserem Büro reichte bis auf die Strasse hinunter», erinnert sich Melnikowa. Die Soldatenmütter forderten die Einstellung der Kampfhandlungen und den sofortigen Abzug der russischen Truppen aus Tschetschenien. Sie organisierten landesweit Protestmärsche. Im Kriegsgebiet dokumentierten sie Menschenrechtsverletzungen und suchten den Kontakt zu den Konfliktparteien, um die Freilassung von Soldaten zu erreichen. Den Angehörigen leisteten sie Hilfestellung bei der Identifizierung der Toten und boten Rechtshilfe an.


Hier gehts weiter.

Während es in der Schweiz ein Frauenkomitee für den Zwangsdienst gibt, vereinen sich die Frauen in Russland gegen die Wehrpflicht. Es scheint also, als könnte die Schweiz von Russland in Fragen der Gleichberechtigung noch einiges lernen. 

Freitag, 26. September 2014

USA: Anwalt will gegen einseitige Belastung der Männer durch die Wehrpflicht klagen

Every American male at the age of 18 receives a notice in the mail from the federal government notifying them of their requirement to sign up for the Selective Service — commonly known as “the draft.” The Supreme Court ruled in 1981 that the federal government could require only men to register for the draft, based on Pentagon policy’s which barred women from combat roles. Since this policy has recently changed and women can now serve in these roles, one lawyer is planning a class action lawsuit to force the federal government to include women in the draft registration.


Ob man Antifeminist sein muss um für Gleichberechtigung zu kämpfen muss bezweifelt werden. Und auch, ob es der richtige Weg ist jetzt auch noch Frauen in den Krieg zu zwingen, scheint mehr als fragwürdig. Zwangsdienste gehören für Männer UND für Frauen abgeschafft.
Dennoch ist es gewiss nicht falsch über die geschlechtliche Dimension der Wehrpflichtfrage nachzudenken.

Donnerstag, 25. September 2014

Österreich: Gleiche Rechte für Frauen bei Milizübungen?

Eine Änderung des Wehrgesetzes soll Frauen in Sachen Milizübungen mit Männern rechtlich völlig gleichstellen. Das bedeutet, dass sich Frauen nach einer Freiwilligenmeldung künftig nicht mehr von der Verpflichtung zurückziehen können.

Bisher war das möglich, weil die Milizübungen auf der allgemeinen Wehrpflicht für Männer basieren. Die Novelle soll mehr Planbarkeit bringen, aber auch die Rolle der Frauen in der Miliz aufwerten, sagte ein Sprecher gegenüber der APA.

Die Novelle, die noch bis 17. Oktober in Begutachtung ist, betrifft auch Männer: Um die freiwilligen Meldungen zu Milizübungen zu erhöhen, wird die Gesamtdauer der zu leistenden Milizübungen gesetzlich flexibler gestaltet.


Berichtet das ORF
Ein Schritt in die falsche Richtung. Anstatt die Recht für Frauen einzuschränken und anzufangen ihnen die gleichen Pflichten wie Männern zuzumuten, sollte man besser anfangen den Männern die gleichen Rechte wie den Frauen zuzugestehen und die Wehrpflicht für Männer abschaffen. Die Rolle der Frau im Bundesheer wird durch derartige Maßnahmen jedenfalls nicht aufgewertet. 

Dienstag, 16. September 2014

Österreich: Rekruten schlechter untergebracht als Gefangene


"Das, was ich in den letzten Jahren in manchen Kasernen gesehen habe, entspricht den Missständen bei syrischen und chinesischen Garnisonen." Bis heute seien die Burschen während ihres Dienstes am Staat in 40-Mann-Sälen untergebracht, Duschen verfügen mitunter über kein Warmwasser, viele Toiletten seien kaputt: "Da stinkt's, das ist erbärmlich." Seledec, der pro Jahr nach Beschwerden etwa zwei Dutzend Kasernen inspiziert, meint, bei beiden Koalitionsparteien sei gar nicht der politische Wille vorhanden, dass sich beim Heer Wesentliches ändert.

Paul Kiss, für die ÖVP in der Kommission, bestätigt die schlechten Zustände der Kasernen: "Die Truppe ist motiviert, aber es gibt kaum Geld für Verbesserungen - und die jungen Männer werden mit 307,46 Euro im Monat abgespeist wie Lohnsklaven."



 (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, 6.9.2014)

Dienstag, 13. August 2013

Schweiz: Zwangsdienst für Männer in einem Land der Gleichberechtigung

Auf der Homepage der Netzzeitung Cuncti findet sich aktuell ein Gastbeitrag der BASTA - Kampagne, welcher sich mit der geschlechterpolitischen Dimension der Abstimmung über die Abschaffung der Wehrpflicht in der Schweiz auseinandersetzt.
Wir wünschen viel Spaß beim lesen! Den Artikel findet man hier.

Mittwoch, 7. August 2013

BASTA stellt vor: Nationales Frauenkomitee für den Zwangsdienst

Nehmen Sie sich mal einen Moment Zeit. Stellen Sie sich vor, ein paar Alt - Machos gründen ein Männerkomitee und fordern eine allgemeine Gebärpflicht für Frauen. Sie erfinden Slogans wie etwa "Gemeinsam sicher in die Zukunft" oder "Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen ist eine Bürgerinnenpflicht". Können Sie sich den Aufschrei vorstellen, der durch die Bundesrepublik hallen würde? Tun Sie es besser nicht, denn sie würden wahrscheinlich massive Kopfschmerzen bekommen.
Vertauscht man die Geschlechter scheint das alles aber gar kein Problem zu sein. Zumindest in der Schweiz nicht. Denn es gibt dieses Frauenkomitee für den Zwangsdienst bereits. In diesem Komitee sitzen Frauen wie etwa Ida Glanzmann, die vorher den CVP Frauen vorgestellt war und sich dort für Frauenfragen und Gleichberechtigung engagiert hat. Sehr modern ist sie, muss man schon sagen und ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hat diese Frau auch. Ganz brav drischt Glazmann, wenn man sie fragt warum sie gegen eine Freiwilligenarmee  ist, Phrasen wie diese:

"Im Klartext heisst das, dass die Schweiz eine Berufsarmee aufbauen muss, wenn sie weiterhin eine Armee will. Dies wäre für die Schweiz nicht finanzierbar, oder die Schweizerarmee müsste so reduziert werden, dass die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung in einer Krise nicht mehr gewährleistet werden kann."

Klar. Es ist zu teuer Menschen anständig für ihre Arbeit zu entlohnen, also zwingen wir sie einfach. Aber nur einen Teil. Am besten nur den männlichen Teil, weil ich als Frau, na ja jetzt fehlen mir die Argumente. Mhh...nun, es geht im Feminismus halt um gleiche Rechte und nicht um...nun ja, jedenfalls bin ich dagegen, dass Frauen zum Wehrdienst gezwungen werden.(Wer genauer nachfragen möchte, kann mit Frau Glanzmann über das Kontaktformular auf ihrer Homepage kommunizieren). 
Ein anderes Mitglied des Frauenkommitees für den Zwangsdienst ist Sylvia Flückiger. Auch Frau Flückiger setzt sich gerne für Frauenrechte und Gleichberechtigung ein. Vor nicht allzu langer Zeit machte sie Schlagzeilen , weil sie ein Verbot von Prostitution gefordert hatte. Die Wehrpflicht nur für Männer verteidigt sie unter dem Motto "Einer für alle, alle für einen": 

"Unser Land vereinigt Demokratie, Volk und Armee wie sie in anderen Ländern mit einer Berufsarmee nicht zu finden ist. Wehrpflicht und Milizprinzip machen den Schutz des Landes zur gemeinsamen Aufgabe aller Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Das stärkt den Zusammenhalt von uns allen."

Ist das nicht schön, dass das Wort Bürger gegendert wurde und jetzt Bürgerinnen und Bürger zu lesen ist? Müsste man Frau Nationalrätin Flückiger nicht beim Wort nehmen und eine wirklich allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen einführen? (Wer wissen möchte wie Flückinger dazu steht kann eine E-Mail an sylvia.flueckiger@parl.ch schreiben). 
Für die Frauen vom Komitee für den Zwangsdienst ist Gleichberechtigung anscheinend immer noch ein Ding der Unmöglichkeit. Es wird Zeit, dass sich die Männer, nicht nur die in der Schweiz, gegen diese Zumutungen wehren. 
Also liebe Schweizer: Wehrt euch gegen die Wehrpflicht!

Montag, 27. Mai 2013

De Maizière spricht über Gleichberechtigung und Homosexualität in der Bundeswehr

Weil Männerrechte immer auch die Rechte von homosexuellen Männern sind sei an dieser Stelle auf ein Interview mit Thomas de Maizière verwiesen, welches der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (kurz AHsAB e.V.) auf seiner Homepage bereitstellt.
Aus dem Interview sind, aus unserer Perspektive, zwei Aussagen, des Verteidigungsministers erwähnenswert. Erstens die Behauptung, dass es weil es keine Beschwerden von Homosexuellen gäbe, auch keinen Anlass dazu gäbe sich mit dem Problem näher zu beschäftigen. Auf Nachfrage des Moderators, korrigiert de Maizière dann seine Aussage dahingehend, dass es keinen Bedarf an gesetzlichen Änderungen zur Gleichstellung von Homosexuellen gäbe und dass eine Untersuchung über Diskriminierung bereits ein erster Schritt zur Diskriminierung sei. Vielleicht ignoriert die Bundeswehr ja die Anliegen männlicher Rekruten und Soldaten aus dem gleichen Grund? Vielleicht würde der Minister auf Anfragen, wie man mit den Diskriminierungen von Männern gegenüber Frauen umgehen solle auch antworten, dass eine Untersuchung der Diskriminierung von Männern bereits ein erster Schritt zur Diskriminierung sei? An Beschwerden männlicher Rekruten mangelt es jedenfalls nicht. Doch anstatt sich dieser anzunehmen, hat man sich bei der Bundeswehr dazu entschlossen diese Anliegen zu ignorieren und zu marginalisieren. Doch genau wie es selbstverständlich Handlungsbedarf im Umgang mit Homosexuellen in der Bundeswehr gibt gibt es auch grundsätzlichen Handlungsbedarf im Umgang mit Diskriminierungen von Männern gegenüber Frauen in der Bundeswehr. Beide Anliegen wird man nicht ewig ignorieren können.
Das führt uns zum zweiten Punkt. Der Minister für Verteidigung behauptet tatsächlich, dass in der Bundeswehr jeder gleich sei, egal ob Frau, ob Mann, ob schwul, ob lesbisch, ob transsexuell oder was auch immer. Damit verschleiert er, dass es auch aus rechtlicher Perspektive gravierende Unterschiede in der Behandlung von Männern und Frauen gibt. Das betrifft, das Recht Gleichstellungsbeauftragter zu werden, das betrifft die weiterhin bestehende Wehrpflicht nur für Männer, das betrifft die unterschiedlichen Bedingungen bei der Musterung und bei anderen verpflichtenden medizinischen Untersuchungen, das betrifft verschiedene Regelungen die bezügliche Haartracht und Schmuck weiterhin bestehen, das betrifft die unterschiedliche Behandlung von Frauen von Männern im Kampfeinsatz, das betrifft die Maßnahmen zur Frauenförderung die Männern nicht zukommen und einiges mehr.
Aus Sicht der Frauen ist da, in Fragen der Gleichstellung, natürlich alles in bester Ordnung. Daran, dass es auch für Männer in Sachen Gleichstellung noch einiges zutun gibt, werden wir Sie, Herr Minister, in regelmäßigen Abständen erinnern.

Samstag, 25. Mai 2013

Österreich: Verbesserung des Wehrdienstes - ab Herbst soll jeder Wehrpflichtige dreimal gemustert werden

Über die "Reform" des Wehrdienstes in Österreich wurde hier schon des Öfteren berichtet. Jetzt gelangten neue Details der "Verbesserung" an die Öffentlichkeit. So soll die entwürdigende Ganzkörperuntersuchung, die bisher einmalig, im Rahmen der Stellung durchgeführt wurde, jetzt insgesamt dreimal durchgeführt werden: bei der Stellung, beim Einrücken und beim Abrüsten. Alle drei natürlich verpflichtend und ohne Recht auf einen Arzt des gleichen Geschlechts.

Wer das eine Verbesserung nennt, muss schon sehr zynisch veranlagt sein. Über die neusten Entwicklungen im Kabinett der Absurditäten in Österreich berichtet OE24.at.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Alice Schwarzers Emmas diskutieren über die Musterung

Im Emma Forum ist derzeit eine Diskussion über die Musterung als Auslöser von Traumata im Gange. Ausgehend von den Berichten und der Arbeit unserer BASTA Kampagne, auf die eine Nutzerin im Internet aufmerksam geworden war, werden Für und Wider, Sinn und Unsinn der These diskutiert, dass die Musterung schamverletzend, entwürdigend, erniedrigend und ja, traumatisierend sein kann.
Wer Lust hat sich an der Diskussion zu beteiligen, findet den Eintrag mit dem Titel Missbrauch durch Musterung? Stop RapeCulture! unter Aktuelles Geschehen im Emma Forum.
Zumindest bei Google.de scheint der Thread der beliebteste im ganzen Emma Forum überhaupt zu sein, denn gibt man bei der Suchmaschine das Wort "Emma" und dazu die ersten beiden Buchstaben des Wortes "Forum" ein schlägt Google sofort den Beitrag über die Musterung vor.

Alice Schwarzer selbst vertritt übrigens eine Position zum Thema Wehrpflicht, die wir von BASTA zumindest partiell teilen können. Sie plädiert für eine allgemeine Dienstpflicht die auf beide Geschlechter ausgeweitet werden soll. Ihr Argument ist, dass die Gleichheit zwischen den Geschlechtern für Frieden zwischen den Geschlechtern und den Völkern sorgt. BASTA spricht sich auf für mehr Gleichheit (bzw. Gleichberechtigung) zwischen den Geschlechtern aus, denn gerade bei der Musterung in deutschen Kreiswehrersatzämtern ist es in den letzen Jahrzehnten zu einer Form der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern gekommen die dem Frieden zwischen den Geschlechtern leider nicht gerade dienlich gewesen ist. Allerdings sprechen wir uns grundsätzlich gegen eine Wehrpflicht aus, auch gegen eine Wehrpflicht die Männer und Frauen betrifft. Zwangsdienste sollten abgeschafft und nicht ausgeweitet werden.